U19-EM: Starke Auftritte – Bitteres Ausscheiden

Bei den U19-Tischtennis-Europameisterschaften in Gondomar (Portugal, 10.–19. Juli 2026) vertraten Nina und Patrick Skerbinz die rot-weiß-roten Fahnen und zeigten starke Leistungen auf europäischer Bühne – mussten sich am Ende in den entscheidenden Spielen knapp geschlagen geben.

Patrick und Nina Skerbinz bei der U19-Europameisterschaft in Portugal. Foto: Team Skerbinz

Österreich unter den besten acht Nationen im Teambewerb

Die ersten fünf Turniertage standen im Zeichen der Mannschaftsbewerbe. Sowohl das österreichische Mädchen- als auch das Burschenteam kämpften sich bis ins Viertelfinale vor und belegten einen Platz unter den besten acht Nationen Europas.

Großer Kampf im Mixed-Doppel – bitteres Ende im fünften Satz

Besonders eng verlief der Mixed-Doppel-Bewerb für Nina und Patrick. Gegen das rumänische Duo Robert Istrate/Bianca Mei Rosu – das später Vize-Europameister wurde – lieferten die Geschwister ein hochklassiges Match auf Augenhöhe. Am Ende mussten sie sich knapp im fünften Satz mit 9:11 geschlagen geben.

Gruppensieger und Auftaktsieg in der Hauptrunde

Im Einzelbewerb schaffte Patrick mit zwei Siegen als Gruppensieger die Qualifikation und setzte sich auch in der ersten Hauptrunde durch. In der zweiten Hauptrunde traf er auf den Schweizer Noé Keusch – nach einem umkämpften Match musste er sich mit 1:4 geschlagen geben.

Knappes Achtelfinal-Aus trotz bemerkenswerter Aufholjagd

Nina war im Einzelbewerb gesetzt und kämpfte sich souverän bis ins Achtelfinale vor. Dort traf sie auf Eseniia Shirokova – eine unangenehme Gegnerin, gegen die Nina nach einem 1:3-Satzrückstand eine beeindruckende Aufholjagd startete und einen Entscheidungssatz erzwingen konnte. Am Ende reichte es trotz großen Kampfgeistes knapp nicht – 3:4 nach Sätzen.

„Die Russin hat ein unangenehmes Spiel für mich, ich hatte vor allem Probleme mit der Serviceannahme, aber ich habe bis zum Schluss alles probiert. Leider hat es trotz Aufholjagd am Ende knapp nicht gereicht", so Nina Skerbinz.

Im Doppel kämpfte sich Nina gemeinsam mit Elina Fuchs ebenfalls bis ins Achtelfinale – dort war gegen die topgesetzten Französinnen Nina Guo Zheng und Lena Hochart Endstation.

Kurze Auszeit – dann voller Fokus auf die neue Saison

Nach den intensiven Wettkampfwochen gönnen sich Nina und Patrick eine wohlverdiente zweiwöchige Tischtennis-Pause. Für das Trainerteam gilt es nun, die Spiele und Leistungen genau zu analysieren und die Trainingsschwerpunkte für die kommenden Monate festzulegen – mit dem klaren Ziel, das Leistungsniveau weiter zu steigern und künftig auch EM-Medaillen ins Visier nehmen zu können. Anfang August startet dann eine dreiwöchige intensive Vorbereitungsphase auf die internationalen Turniere Ende August.

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Achtelfinal-Aus bei der U21-EM