Bundesliga-Abschied ohne Happy-End

Nina Skerbinz richtet ihren vollen Fokus kommende Saison auf die internationalen Turniere. Foto: GEPA

Das einjährige Gastspiel von Tischtennis-Ass Nina Skerbinz beim UTTC Stockerau ging früher als erwartet zu Ende. Nina und Kolleginnen kamen im Bundesliga-Halbfinal-Rückspiel gegen TTV Tulln über ein 3:3-Heim-Remis nicht hinaus und verpassten mit dem Gesamtscore von 5:7 den erhofften Finaleinzug. Die 16-jährige Markgrafneusiedlerin musste sich in ihren Einzelspielen Chen Chia-I (TPE) und Hana Kim (KOR) geschlagen geben. Gesamt-Saisonbilanz: 16 Spiele, 9 Siege, 7 Niederlagen.

„Natürlich ist es schade, dass wir nicht im Finale stehen. Trotzdem war es – aus meiner Sicht – eine gute Saison mit ansprechenden Leistungen und eine wertvolle Erfahrung. Der Abschied fällt mir nicht leicht", erklärte Nina Skerbinz.

In der kommenden Saison legt die Damen-Staatsmeisterin eine Bundesliga-Pause ein. Der dichte internationale Wettkampfkalender mit EM, WM und WTT-Turnieren – sowohl im U19-Bereich als auch in der allgemeinen Klasse – sowie die schulische Belastung lassen eine volle Meisterschaftssaison nicht zu. Der Fokus liegt auf gezielten Trainingsphasen und der kontinuierlichen Weiterentwicklung auf internationalem Parkett. Sie kehrt dafür zu ihrem Stammverein TTV UKJ Markgrafneusiedl zurück – dort, wo die sportliche Reise einst begann.

Erfreuliches Detail am Rande: In der neuen Damen-Tischtennis-Weltrangliste verbesserte sich Nina durch ihre Erfolge bei der Team-WM in London um 279 Plätze auf Rang 207. In der Unter-19-Europarangliste rangiert sie aktuell auf Rang 11.

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Sportliche Reifeprüfung bei der Team-WM in London