Medaillenjagd bei den Staatsmeisterschaften 2026

Bei den Staatsmeisterschaften 2026 in Horn geht Nina auf Medaillenjagd in Einzel, Doppel und Mixed-Doppel.

SPORTLAND NIEDERÖSTERREICH – Medieninformation - Nina SKERBINZ – Tischtennis – 19-03-2026:

 Es ist kein gewöhnliches Wochenende: „Ich freue mich riesig. Österreichische Titelkämpfe in der allgemeinen Klasse haben für mich einen besonderen Stellenwert, erst recht, wenn sie vor meiner Haustüre in Niederösterreich stattfinden“, meint Niederösterreichs Tischtennis-Nachwuchshoffnung Nina Skerbinz im Vorfeld der Österreichischen Staatsmeisterschaften am 21. und 22. März in Horn.  Ihren ersten (Doppel-) Staatsmeistertitel in der allgemeinen Klasse holte die Nina im Alter von 14 Jahren, die erste Einzel-Medaille – in Bronze – gab’s im Vorjahr in Kufstein. Bei ihrem dritten Antreten, beim Heimspiel in Horn, könnten erstmals drei Medaillen und im Idealfall sogar der erste Damen-Einzel-Titel herausschauen. Skerbinz: „Medaillen in allen drei Bewerben wären schon, alles andere würde ich als Bonus sehen!“

112 Teilnehmer:innen aus neun Bundesländern werden am kommenden Wochenende in der Sporthalle Horn erwartet. Nina Skerbinz (UTTC Stockerau) darf nicht fehlen. Die 16-Jährige – im Vorjahr Bronzemedaillengewinnerin im Einzel, 2024 in Bruck/M., beim ersten Antreten in der allgemeinen Klasse mit Nicole Galitschitsch Doppel-Staatsmeisterin – ist im Damen-Einzel sowie im Damen-Doppel (mit Elina Fuchs/Oberpullendorf) jeweils als Nummer zwei gesetzt. Mit Bruder Patrick nimmt man in der Setzliste im Mixed-Bewerb Rang drei ein.

Im Mixed-Doppel sind Nina & Patrick an Position 3 gesetzt.

Im Damen-Einzel ist mit Karoline Mischek eine Klubkollegin aus Stockerau als Nummer eins gesetzt. „Ein mögliches Finalduell wäre unser erstes Aufeinandertreffen in einem offiziellen Match. Karo ist Linkshänderin, das würde das Duell noch spezieller machen. Es wäre cool, wenn es tatsächlich zu einem Stockerau-internen Finale auf niederösterreichischem Boden kommen würde. Die Chancen stehen, so glaube ich, durchaus gut.“

Die Vorzeichen sind günstig: Ninas Bundesliga-Bilanz von 9:5 im Einzel und 5:1 im Doppel kann sich sehen lassen. Auch die Trainingsform war in den letzten Wochen ansprechend. „Die Saisonvorbereitung – mit dem Trainingslager in Südkorea als Höhepunkt – verlief richtig gut. Ich fühle mich top-vorbereitet. Ich traue mir drei Final-Einzüge absolut zu“, glaubt die AHS-Schülerin (Leistungssportzweig, Oberstufenrealgymnasium am Augarten).

Nach den Titelkämpfen in Horn kommt’s in Havirov (CZE) zum Wiedersehen mit dem südkoreanischen Nachwuchs-Nationalteam. „Das gemeinsame Training in Asien war mega-intensiv und hat mir richtig viel gebracht. – das sollte auch für das Camp in Tschechien gelten“, glaubt die EYOF-Siegerin von Skopje 2025. Frei hat Skerbinz nicht einmal am Oster-Wochenende. Da stehen in Havirov die letzten Trainingseinheiten auf dem Programm. Zuvor will sie an diesem Wochenende in Horn noch Staatsmeisterschafts-Medaillen sammeln. Je mehr, desto besser.

Zahlen und Fakten zu den 96. Österreichischen Tischtennis-Staatsmeisterschaften in Horn (21./22.03.):

- Gespielt wird in der Sporthalle Horn. Die Vorrunden-Matches starten am Samstag, ab 9 Uhr, am Sonntag beginnt das Programm mit den Damen- und Herren-Doppel-Viertelfinalbegegnungen ab 09:30 Uhr. Das Damen-Doppel-Finale ist am 2. Wettkampftag für 14:05, jenes im Mixed-Bewerb für 14:55 angesetzt. Die Semifinalspiele im Einzel beginnen ab 16:30.

- Die Setzliste der Männer wird von den beiden Oberösterreichern Maciej Kolodziejczyk und Zhenlong Liu angeführt. Bei den Damen finden sich mit der top-gesetzten Karoline Mischek, Nina Skerbinz (2) und Nicole Galitschitsch (5) gleich drei Stockerau-Asse unter den Top-5. Europameisterin Sofia Polcanova zog am Dienstag ihre Nennung zurück. Julia Dür/Mariia Lytvyn sind die einzigen Kufstein-Titelverteidigerinnen, die auch für Horn genannt haben. Die beiden sind vor Fuchs/Skerbinz als Nummer eins gesetzt. Im Mixed-Doppel gelten Karoline Mischek und Maciej Kolodziejczyk als Favoriten. Nina und Patrick werden als Nummer drei geführt.

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