Anlaufschwierigkeiten bei der Afrika-Premiere? Keineswegs! Tischtennis-Staatsmeisterin Nina Skerbinz gelang bei den Olympischen Jugendspielen in Dakar (SEN) ein beeindruckender Auftakt. Die 17-Jährige, im 32-köpfigen Teilnehmerfeld als Nummer 11 gereiht, setzte sich in den ersten zwei Vorrundenspielen in Gruppe fünf gegen die als Nummer 5 gesetzte Minshin Chen (TPE) ebenso mit 3:0 (12:10, 12:10, 11:9) durch wie gegen Karolayn Maldonado aus Ecuador (11:4, 11:5, 11:6).
Großer Jubel: Mit zwei Siegen startete Nina optimal in das Olympia-Abenteuer. Foto: ÖOC/Michael Meindl
„Minshin Chen war die klare Favoritin, sie ist in der U19-Weltrangliste 32 Plätze vor mir zu finden. Aber das war wahrscheinlich ein Vorteil, ich konnte unbelastet spielen. Vorentscheidend war, den knappen ersten Satz für mich zu entscheiden. Das hat mir dann nochmals Auftrieb gegeben und mich bestärkt, meine Taktik durchzuziehen. Dass ich jetzt mit zwei Siegen und 6:0 Sätzen dastehe, war nicht zu erwarten. Aber ich muss auch im dritten Gruppenspiel noch konzentriert bleiben. Der Aufstieg ins Achtelfinale und auch der Gruppensieg sind möglich - das ist ein gutes Gefühl“, strahlte Nina.
Die Niederösterreicherin benötigte für die beiden Spiele bzw. sechs Sätze gerade einmal 45 Minuten. Das dritte und letzte Gruppenspiel ist für Montag angesetzt. Gegen Andreea Baiasu (ROU) hat die EYOF-Goldmedaillengewinnerin eine 2:1-Bilanz. „Ich möchte noch einmal so eine Leistung zeigen wie heute, dann sollte der Gruppensieg möglich sein.“